Unauffindbarkeit eines Testaments

Die Unauffindbarkeit eines Testaments begründet keine Vermutung für dessen Vernichtung durch den Erblasser.

 Die Aufbewahrung einer handschriftlich bearbeiteten Kopie eines Testaments bis zum Tot spricht dafür, dass der Erblasser zu keinem Zeitpunkt die Absicht hatte, den ihm kopierten Testament zum Ausdruck gekommenen Willen zu ändern (OLG Düsseldorf, Az.: 25 WX 65/18).